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5 sinnvolle Maßnahmen digitaler Leadgenerierung

Bei der Kundenakquise sehen sich heue viele kleine und mittelständische Unternehmen großen Herausforderungen gegenüber. Potenzielle Kunden und Geschäftspartner haben heute viel mehr Möglichkeiten, sich zu informieren und mit Unternehmen in Kontakt zu treten. Für Unternehmen ist daher nicht von vornherein klar, auf welchem Wissenstand sich der Interessent befindet, und welche Informationen dieser noch braucht, um vom Interessenten zum Kunden zu werden. Doch gerade auf die Neukundengewinnung kommt es in vielen Unternehmen an. Leads und die Leadgenerierung sind daher für viele Unternehmen ein wichtiger Schritt in Richtung Neukundengewinnung.

 

Leads und Leadgenerierung – was versteht man darunter?

Unter der Leadgenerierung versteht man den Prozess und die Maßnahmen, die dazu führen, dass ein Unternehmen Interessenten beziehungsweise deren Kontaktdaten gewinnt. Diese Interessenten sind potenzielle Kunden. Der Begriff „Lead“ stammt aus dem Englischen und stammt von „to lead“ was so viel wie „führen, anführen“ bedeutet.

Leads stehen im Vertriebsmarketing für Personen, die an den Dienstleistungen beziehungsweise Produkten eines Unternehmens Interesse gezeigt und ihre Kontaktdaten hinterlegt haben. Potenzielle Kunden können hierbei verschiedene Kontaktdaten an das Unternehmen herausgeben. Solche Kontaktdaten können Name, Adresse, Telefonnummer, Handynummer, E-Mail-Adresse, Position im jeweiligen Unternehmen, Informationen zum Unternehmen, in welchem die Person tätig ist, sowie Links zur Webseite beziehungsweise Social Media Profilen sein. Diese Kontaktdaten werden dann als Leads bezeichnet.

Die Leadgenerierung hat zum Ziel, möglichst viele Kontaktdaten von Interessenten zu sammeln und diese durch geeignete Maßnahmen zu verwalten und im Sinne der Neukundengewinnung einzusetzen. Hat ein Interessent seine Kontaktdaten abgegeben, signalisiert er dadurch, dass er Interesse an weiteren Informationen beziehungsweise einer weiteren Kontaktaufnahme hat. Die klassische Leadgenerierung fand früher offline statt.

Zur Generierung von Leads nutzten Unternehmen unter anderem die Kaltakquise auf Messen oder Informationsveranstaltungen. Zudem wurden Anzeigen beziehungsweise Printwerbung sowie die Akquise mittels Brief oder Telefon genutzt.

Die digitale Leadgenerierung beschreibt nichts anderes, als die Leadgenerierung über das Internet. Lesen Sie weiter, welche Maßnahmen für die digitale Leadgenerierung notwendig sind, und welche Vorteile die digitale Leadgenerierung für mittelständische Unternehmen hat.

 

Tipp Nr. 1: Webseite optimieren und erfolgreich Leads generieren

Viele Unternehmen atmen auf, wenn sie überhaupt eine Webseite erstellt und ins Netz gestellt haben. Die Kontaktdaten müssen ersichtlich sein und der Internetauftritt soll wie eine gute Visitenkarte wirken. Die Webseite als Visitenkarten zu sehen, reicht aber oftmals nicht.

Wer Leads über das Internet beziehungsweise über die eigene Webseite generieren möchte, muss diese optimieren.

  • Wie ist die Webseite gestaltet?
  • Finden sich Besucher schnell zurecht?
  • Wie lange verweilen Besucher auf Ihrer Seite?
  • Werden Besucher zu Handlungen aufgefordert?
  • Nutzen Sie Tools, um die Daten der Webseitenbesucher zu sammeln und auszuwerten?

Es reicht nicht aus, nur die Anzahl der Besucher auf Ihrer Internetseite zu steigern. Sie können Ihre Webseite nur zur Leadgenerierung nutzen, wenn Sie die Webseitenbesucher auch zu Leads machen können. Schließlich möchten Sie Neukunden gewinnen. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Erstellung einer Webseite immer die Generierung von Leads im Auge zu haben und beispielsweise auch auf die OnPage-Optimierung zu achten. Da immer mehr Internetnutzer von mobilen Geräten wie dem Smartphone oder dem Tablet auf Informationen im Internet zugreifen, muss Ihre Webseite zudem mobilfähig sein und sich hinsichtlich Design, Inhalt, Technik und Struktur automatisch an verschiedene Endgeräte anpassen.

 

Tipp Nr. 2: Mit Interessenten in Kontakt treten

Digitaler Vertrieb in mittelständischen Unternehmen bedeutet auch, dass man als Unternehmen online mit Interessenten und potenziellen Kunden in Kontakt treten muss. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Im B2B-Bereich haben sich Netzwerke wie XING und LinkedIn bewährt.

Im B2C-Bereich werden dagegen häufig Plattformen wie Facebook, Twitter, Youtube und Instagram genutzt. Welche Plattform für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer Zielgruppe ab.

  • Wer gehört zu Ihrer Zielgruppe?
  • Wo ist diese im Internet zu finden?
  • Wie sprechen Sie diese am besten an?

Auch ein Blog gehört zu den wirkungsvollen Instrumenten, die Sie nutzen können, um sich einen gewissen Expertenstatus beziehungsweise ein gewisses Image im Internet zu erarbeiten. Über Social Media Kanäle und Blogs zeigen Sie mehr Persönlichkeit und erhöhen Ihren Bekanntheitsgrad. Gleichzeitig können Sie diese Kanäle nutzen, um mehr über Ihre Zielgruppe und deren Bedürfnisse herauszufinden. Diese Erkenntnisse fließen wiederum in Ihr Marketing oder Ihre Produktentwicklung. Sie können außerdem Anreize schaffen, die zur Leadgenerierung beitragen.

  • Wie profitieren Webseitenbesucher, wenn Sie Ihren Newsletter abonnieren?
  • Können Sie ein kostenloses Erstgespräch, ein kostenloses E-Book, Checklisten oder andere Vorteile bieten?
  • Gibt es kleinere Angebote, die dazu einladen, Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt zu testen?

Überprüfen Sie Ihren Online-Auftritt auf solche Anreize. Solche Anreize können Sie mit einem Call-to-Action und einem entsprechenden Button verbinden.

 

Tipp Nr. 3: Prozess der Leadgenerierung optimieren

Es kommt nicht nur darauf an, Leads zu sammeln, Sie sollten auf einen insgesamt sorgfältig gestalteten Prozess achten.

Hat der Webseitenbesucher Ihren Call-to-Action-Button gedrückt und beispielsweise Ihre kostenlose Checkliste bestellt, sollte dieser eine Bestätigungs-E-Mail beziehungsweise Thank-You-E-Mail erhalten. In dieser E-Mail können neben dem Link zum Download weiteLeadgenerierungre Informationen über Ihr Unternehmen sowie Ihre Produkte und Dienstleistungen enthalten sein. Hat ein Interessent das Kontaktformular ausgefüllt, wird dieser automatisch zu einer Thank-You-Page weitergeleitet. Eine Thank-You-Page sollte natürlich in erster Linie ein paar Worte des Dankes enthalten. Häufig sind die Interessenten auf Ihrer Landingpage gelandet und haben dort das Kontaktformular ausgefüllt, um Zugang zu den gewünschten Informationen beziehungsweise dem kostenlosen Angebot zu erhalten.

Auf der Landingpage ist in der Regel kein Navigationsmenü zu finden. Auf der Thank-You-Page sollten daher Ihr Navigationsmenü sowie weiterführende Informationen und Links zu finden sein, die zur Anfrage des Webseitenbesuchers passen. Sie können hier auch weitere Call-to-Actions aufnehmen, die Webseitenbesucher zum Teilen Ihres Angebots über Social Media auffordern und Ihren Blog sowie Ihre Social Media Profile verlinken.

 

Tipp Nr. 4: Beziehung zu den Interessenten vertiefen

Wenn Sie Leads generieren konnten, geht es im nächsten Schritt darum, die Beziehung zu den Leads zu vertiefen.

Was können Sie tun, um das Interesse an Ihrem Unternehmen sowie Ihren Produkten oder Dienstleistungen aufrechtzuhalten? Hier kann es sinnvoll sein, einen regelmäßigen E-Mail-Verkehr zu entwickeln. Newsletter eignen sich hierfür besonders gut. Ziel ist es, potenzielle Kunden zu Erst- und Wiederkäufern zu machen. Der Newsletter gilt als das wirkungsvollste Instrument im E-Mail-Marketing, wenn es darum geht, neue E-Mail-Adressen zu erhalten. Hier ist es wichtig, den Anmeldeprozess so einfach und benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Achten Sie darauf, dass die Anmeldung zu Ihrem Newsletter auf allen Endgeräten gleichermaßen funktioniert. Fragen Sie nur die absolut notwendigen Daten für die Versendung des Newsletters ab. Name und E-Mail-Adresse reichen in der Regel aus. Werden mehr Daten verlangt, stellt die Anmeldung zum Newsletter für viele Nutzer eine größere Hürde dar.

Gestalten Sie Ihren Newsletter möglichst attraktiv und passend zu Ihrem Angebot. Bringen Sie hier ergänzende Infos zu Blog und Webseite unter, starten Sie Rabattaktionen oder Gewinnspiele und präsentieren Sie sich durch regelmäßige Zusendungen als zuverlässigen Partner. Auch Werbung für Ihr Unternehmen sowie Auszeichnungen darf ein Newsletter enthalten.

 

Tipp Nr. 5: Maßnahmen überprüfen und Messbarkeit herstellen

Sie haben eine gut gestaltete Webseite, versenden Newsletter mit Mehrwert, vernetzen sich auf Social Media mit potenziellen Kunden und haben den Prozess der Leadgenerierung optimiert?

Ein digitaler Vertrieb in mittelständischen Unternehmen sollte so gestaltet werden, dass sich die Maßnahmen messen, einsortieren, überprüfen und gegebenenfalls wiederholen lassen. Wenn Sie Daten erheben, dann sollten Sie als Unternehmen diese auch auswerten können. Hier stehen Ihnen verschiedene Tools und Verfahren offen. Wir beraten Sie gerne bei der Überprüfung Ihrer digitalen Leadgenerierungs- und Marketingmaßnahmen und wir empfehlen Ihnen gerne die Tools, die zu Ihnen und Ihren Zielen passen.